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  • Illustriert Geschichte: Der Brunnen am Ende des Regenbogens

    Er tauchte seinen Pinsel in die Farben, nahm das Kinn des Mädchens in seine Hand, das glaubte, dass der Meister es wieder bemalen wird, wie er das früher auch gemacht hat. Aber der Maler lachte jetzt und machte das Kopftuch des Mädchens auf. Er malte einen Stern auf ihre Stirn und dann setzte er das Kopftuch zurück.
    „Ihr sollt zu dem Brunnen am Rande des Regenbogens gehen. Ihr sollt euch gegen Osten auf den Weg machen; wenn ihr die Stadt verlasst, sollt ihr durch eine Wiese, in die Richtung, wo die Hyazinthen blühen, gehen. Ihr werdet zu einer Grenze kommen, wo ihr feindliche Grenzwächter begegnet, die bis an das Kinn bewaffnet sind, aber sie sind nur dort, um zu verhindern, dass jedermann die Grenze überschreitet. Aber du, sagte er zum Mädchen, du sollst nur dein Kopftuch abnehmen und den Stern auf deiner Stirn zeigen und sie lassen euch sofort durch. In der Stadt der Wolken kann euch niemand helfen, also hängt alles von euch ab.“ sagte der Meister. Er hob seinen Zeigefinger und setzte fort:

    Illustriert Geschichte: Der Brunnen am Ende des Regenbogens

    „Ihr sollt euch sehr beeilen, wenn ihr die Regenbogenbrücke überquert, weil sie in jedem Augenblick unter euren Füßen zergehen kann.“
    Am nächsten Tag standen die beiden Geschwister schon sehr früh auf.  Maria, so hieß das Mädchen, zog ihr einfaches Bauernkleid an, in dem sie sich immer sehr wohl fühlte, sie band das Kopftuch um, nahm ihren Bruder, der ein weißes Hemd angezogen hatte, bei der Hand und so machten sie sich auf den Weg. Draußen war der Himmel mit dunklen Wolken bedeckt.
    Sie verließen die Stadt und gegen Osten überquerten sie die Wiese da, wo die Hyazinthen ihnen den Weg zeigten. So wanderten sie zwei Tage und zwei Nächte ohne Rast und Ruh. Aber nach einiger Zeit, ohne dass sie es bemerkten, bewegten sie sich nicht mehr auf festem Boden, sondern auf dicken Wolkenschichten. Ihnen fiel nur auf, dass sich die Landschaft sehr verändert hatte: die Wiese war feucht und weich und die Pflanzen wurden immer merkwürdiger, aber sie achteten nur auf die blauen Hyazinthen, die wie kleine blaue Flecken auf den weißgrauen Wolkenschichten sich zeigten.

     
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